ICD-Code I21.41: Akuter subendokardialer Myokardinfarkt, Typ-2-Infarkt
Sie hatten einen Herzinfarkt.
Das Herz besteht aus einer dicken Muskel-Schicht und einer dünnen Haut im Inneren des Herzens. Das Herz wird außen von einem Herzbeutel umgeben. Der Herzbeutel besteht aus einer festen Haut. Der Herz-Muskel wird über die Herz-Kranzgefäße mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Die Herz-Kranzgefäße sind Blutgefäße, die außen um das Herz herum verlaufen.
Bei einem Herzinfarkt werden Teile des Herzens nicht ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Das betroffene Gewebe des Herzens wird dadurch geschädigt oder stirbt ab. Bei einem Herzinfarkt kann die Durchblutung gestört sein, wenn die Innenhaut eines Herz-Kranzgefäßes verletzt ist. Es ist auch möglich, dass sich die Muskeln einer Gefäßwand verkrampfen. In der Folge kann sich das betroffene Herz-Kranzgefäß verengen. Es kann aber auch sein, dass der Herz-Muskel aufgrund einer anderen Erkrankung zu wenig Sauerstoff erhält.
Durch den Herzinfarkt wurde bei Ihnen die innerste Muskel-Schicht des Herzens geschädigt. Sie befindet sich direkt unter der dünnen Haut innen im Herzen. Ein Herzinfarkt kann plötzliche Schmerzen in der Brust oder im Arm auslösen. Möglicherweise schwitzt man oder einem ist übel. Es kann sein, dass das Herz nicht mehr richtig arbeitet. Dann kann man zum Beispiel Luftnot haben und schwer krank sein.
Zusatzkennzeichen
Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.
- G: Gesicherte Diagnose
- V: Verdacht
- Z: Zustand nach
- A: Ausschluss
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Weitere Informationen
Quelle
Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).