ICD-Code Z20.3: Kontakt mit und Exposition gegenüber Tollwut
Sie hatten Kontakt mit Krankheits-Erregern für Tollwut.
Wenn man Kontakt zu bestimmten Erregern hatte, dann muss man nicht unbedingt erkranken. Ob man erkrankt und welche Beschwerden man entwickelt, hängt von mehreren Einflüssen ab. Dazu gehört zum Beispiel, wie lange man Kontakt zu den Erregern hatte oder wie vielen Erregern man ausgesetzt war. Es kommt auch darauf an, wie gut das eigene Abwehrsystem arbeitet.
Tollwut wird durch bestimmte Viren verursacht. Wenn man an Tollwut erkrankt, dann kann man zum Beispiel Krämpfe haben oder aggressiv werden. Die Erkrankung kann auch dazu führen, dass man die Muskeln nicht mehr richtig bewegen kann.
Man kann gegen die Erkrankung geimpft werden. Dadurch soll verhindert werden, dass die Erreger Beschwerden verursachen. Wenn man gegen die Tollwut nicht rechtzeitig geimpft wird, dann ist die Tollwut eine schwere und meistens unheilbare Erkrankung.
Zusatzkennzeichen
Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.
- G: Gesicherte Diagnose
- V: Verdacht
- Z: Zustand nach
- A: Ausschluss
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Hinweis
Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.
Quelle
Die Erläuterung des ICD-Codes wurde bereitgestellt von der „Was hab’ ich?” gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).